Waisenkind Andri

Nr. 1554
Waisen, Notleidende
Ukraine

Der kleine Andri (5) kann nicht begreifen warum seine Mutter ganz ruhig da liegt und nicht mehr auf seine Rufe reagiert. Er versteht nicht warum auf einmal so viele Menschen zusammenkommen. Er staunt, als sie seine Mama in einen Holzkasten legen und in der Erde begraben.

Der kleine Andri leidet seit seiner Geburt an einer Fußlähmung, er kann nicht gehen. Sein Leben verbrachte er mit seiner Mutter in einer kleinen Holzhütte auf dem Erdboden. Seine Mutter Angela (46) lebte ohne Gott, in Alkoholsucht. Dieses Leben führte dazu, dass sie in schrecklicher Armut gelebt hat. Sie versuchte zwar Kleidung zu nähen und von dem Erlös zu leben, aber um ihren Sohn hat sie sich leider wenig gekümmert.

Im Herbst wurde für sie ein leer stehendes Haus renoviert. Kurz vor ihrem Tod hat Angela ihr Leben dem Herrn übergeben. Der kleine Andri lebt seitdem bei seiner Tante. Wegen mangelnder medizinischer Versorgung im Tabor, konnte der Mutter wenig geholfen werden und mit dem kleinen Andri wird nichts unternommen.

Das ist keine außergewöhnliche Geschichte (Waisenkind Andri Pr. 1554) eines Romakindes. Um die Lage im Bereich Kinderbetreuung zu verbessern, möchten wir das Projekt  „Mobiler medizinischer Hilfsdienst“ ins Leben rufen. Die Ärzte vor Ort erklären sich dazu bereit, medizinische Hilfe zu übernehmen. Um diese mobile Hilfe auszuführen wurde ein Krankenwagen gekauft. So kann zu den weit entfernt liegenden Tabors gefahren werden, um dort die kranken Kinder zu betreuen. Bitte betet für dieses große Vorhaben.

Der Krankenwagen wird demnächst nach Ukraine gebraht werden.  Der Bruder Dr. Orest K.  ist der Verantwortliche für diesen Dienst.

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