Hausbrand – Familie verliert Haus und Kind

Nr. 742
Notleidende
Ukraine

„Nein, ich will nicht nach draußen!“ – Schrie der kleine Kostja (3) laut vor Panik, – „es ist kalt!…Ich will zu Mama!“ – Plötzlich riss er sich von seiner Schwester Olga (13) los, die ihn gepackt hatte und ihn aus dem brennenden Haus retten wollte und rannte zurück ins Haus. Die Schwester lief hinterher, doch weil alles schon in Flammen stand, konnte sie nicht mehr ins Haus. Sie stand an der Tür und rief mit lauter Stimme „Kostja, Kostja!“ Aber es war vergebens. Über dem Haus sah man schon die schwarzen Rauchwolken. Aus dem Haus kamen die Hilferufe des kleinen Jungen, die immer leiser wurden. Eilend lief Margarita zu den Nachbarn, um Hilfe zu holen. Bis die Erwachsenen kamen und die Feuerwehrmannschaft einrückte, war jede Hilfe zu spät. Das Holzhaus stand in Flammen und alle Bemühungen, den kleinen Kostja aus dem Haus zu retten, waren vergebens. Später wurde seine Leiche unter den Trümmern des Hauses hinter einem verbrannten Sofa gefunden. Der Schreck und die Trauer der Eltern und Geschwister wegen ihres umgekommenen Brüderchens sind kaum zu fassen. Plötzlich standen sie vor den Ruinen ihres Hauses und später am Sarg ihres Bruders.

Die Eltern waren während des Brandes abwesend. Für die Familie Blochini ist es sehr schwer, dies alles zu verkraften. Sofort wurde für die 7-köpfige Familie eine Wohnstätte gesucht.

Ihren Trost haben sie bei dem HERRN gefunden und durch die vielen Gebete von vielen Freunden und Glaubensgeschwistern. Der Vater der Familie ist sehbehindert, er sieht nur mit einem Auge. Während des Besuches vom Hilfskomitee befand er sich wegen starken Rückenschmerzen im Krankenhaus.

Kinder: Olga (13), Sergej (11), Rostik (10), Ilja (9), Michael (1)

Projekt 742
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