Krebskranker Michai

Nr. 1025
Kranke
Moldawien

Viele Kinder können einfach fröhlich sein und sich über so viele Kleinigkeiten freuen. Oft wird aber vergessen, dass es nicht allen Kindern so gut geht. Der kleine Michai Stratulat, der immer so lebhaft und fröhlich auf der Straße im Dorf mit anderen Kindern gespielt hat, versteht nicht, warum es ihm plötzlich so schlecht geht. Schon seit einiger Zeit hatte er keinen Appetit mehr, bekam plötzlich hohes Fieber und wurde zudem deutlich schwächer und war ständig müde. Der vorher so lebhafte Junge wollte nicht mehr mit seinen drei Geschwistern spielen, springen und laufen. Bei einer ärztlichen Untersuchung wurde dann schließlich die schreckliche Diagnose Leukämie (Blutkrebs) festgestellt. Michai wurde daraufhin sofort in die Hauptstadt Kishinev ins onkologische Zentrum gebracht, wo er Chemotherapien verordnet bekam. Nach der ersten Therapie verschlechterte sich sein Zustand zusehends. Die Ärzte befürchteten, dass es nicht einfach sein würde, in so einem jungen Alter schon mehrere solcher Therapien nacheinander durchzustehen.

Es ist jetzt ca. vier Jahre her, dass der damals 4-jährige Michai ins Krankenhaus kam. Alle Kinder mit der gleichen Diagnose, die während der Zeit seiner Krankheit mit ihm im Krankenhaus lagen, sind bereits verstorben.

Dank der Spenden und teuren Medikamente aus Deutschland, überlebte Michai die Krankheit. Jetzt nach vier Jahren verschlechterte sich sein gesundheitlicher Zustand wieder. Die Mitarbeiter des Hilfskomitees besuchten den 8-jährigen Michai mit seinem Vater im Krankenhaus. Für die Medikamente und sogar für das Essen der Begleitperson müssen die Patienten selbst aufkommen. Sie wohnen in einem Dorf und besitzen eine Kuh, die für die Familie mit sechs Personen die wichtigste Nahrungsquelle ist. Um die hohen Kosten zu decken, sind sie nun gezwungen die Kuh zu verkaufen, was in Moldawien fast undenkbar ist. Bitte betet für den kleinen krebskranken Michai und seine verzweifelten Eltern. Möge Gott sich dieser Familie, die sich momentan in so einer großen Not befindet, erbarmen.

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