Kranker Josef B.

Nr. 582
Kranke
Ukraine

Plötzlich ein schrecklicher Knall und ein lautes Geschrei – der Vater sah seinen zehnjährigen Sohn Josef vom brennenden Fahrzeug weglaufen. Er lief wie eine brennende Fackel. Der Vater konnte zwar nicht so schnell erfassen, was passiert war, doch er rannte  zu ihm und warf ihn in den Schnee, um so das Feuer zu löschen. Was war geschehen?

Da im Januar in Süd-Russland eine ungewöhnliche Kälte geherrscht hatte, war der kleine LKW, der unter freiem Himmel stand, nicht angesprungen.  Der Vater hatte versuchte, den Öltank mit einem Brenner aufzuwärmen, als plötzlich der Tank explodiert war. Der kleine Josef befand sich in diesem Moment gerade in der Nähe des Fahrzeuges.

Schnell wurde er ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte unternahmen alles Mögliche, um die starken Schmerzen des Jungen zu lindern. Die größte Verletzung hatte das Gesicht abbekommen. Nach mehreren Monaten ärztlicher Behandlung, werden die Narben auf dem Gesicht jedoch immer größer.

Der kleine Josef kann nicht normal essen oder schlafen. Es wird dringend empfohlen, ihn nach Deutschland zu bringen. Die Ärzte der Mainzer Kinderklinik erklären sich bereit, den Jungen aufzunehmen und zu behandeln.


Nachtrag:

Die Eltern des kleinen Josef, der Anfang des Jahres verunglückte (Verbrennung), sind sehr dankbar für die Fürbitte und finanzielle Hilfe aus Deutschland. Der Zustand von Josef ließ manch ein Herz nicht gleichgültig vorbeischauen. In der vergangenen Zeit konnten schon zwei Operationen und die Kurbehandlung stattfinden. Zurzeit wird die Kompressionswäsche angewendet. Josefs Zustand ist stabil. Er kann essen und wieder gut schlafen. Die ärztlichen Behandlungen sind im Gange und in drei Monaten werden weitere Operationen vollzogen werden.

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