980

Hausbrand in Tomsk

Notleidende
Russland

Mama hier kommt Rauch“, die Stimme kam aus dem Kinderzimmer. Die Mutter rannte sofort dorthin. Als sie die Tür öffnete, brach das Feuer aus. Der schwarze Rauch und das aufsteigende Feuer breiteten sich in windeseile im ganzen Haus aus. Die Mutter schrie nach den Kindern und versuchte alle aus dem brennenden Haus zu retten. In Kürze stand der ganze Dachboden in Flammen. Sofort wurde die Feuerwehr alarmiert. In dieser Panik merkte zuerst niemand, dass der kleine 5-jährige Waldemar fehlte. Der Vater rannte zurück ins Haus, doch es war schon zu spät: Auf sein lautes Rufen meldete der kleine Waldemar sich nicht. Der starke Qualm vom brennenden Plastik versperrte den Zugang zum Dachboden. Niemand – auch nicht die inzwischen eingetroffene Feuerwehr – konnte den kleinen Jungen aus dem brennenden Haus retten.

Das Leid der Familie Busaev ist sehr groß. Alle weinten bitterlich. Der ganze Hausrat wurde durch das Feuer und vom Löschwasser vernichtet. Die Eltern, Alexander und Natalia, sind beide Waisen und haben keine Verwandten. Bitte betet für diese schwer betroffene Familie. Möge Gott unsere Herzen dazu bewegen, ihnen in ihrer großen Not zu helfen.

Nachtrag vom 16.09.2017:

Die Familie Alexander und Natalia Busaev (10 Kinder) aus Tomsk bedankt sich herzlich bei allen für die Gebete und finanzielle Unterstützung. Durch die große Hilfe, die ihnen erwiesen wurde, konnte das Haus, das im Frühling 2017 dem Feuer zum Opfer fiel, wieder neu aufgebaut werden.

Sie sind sehr glücklich und dankbar, trotz der schweren Zeit, die sie durchmachen mussten. Ihr 5-jähriger Sohn Waldemar kam bei dem Hausbrand ums Leben. Gott schenkte ihnen Trost und Kraft in ihrem Leid.

Für die Bewohner der Stadt Tomsk war es ein gewaltiges Zeugnis, dass so viele freiwillige Helfer kamen und das Haus wieder neu aufbauten. Dem HERRN sei die Ehre dafür!

Projekt teilen:

Projekt 980
Menü