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Hausbrand bei Familie in Jakutien

Notleidende
Russland

Liebe Freunde,
am 11. April 2019 kam es zu einem Hausbrand bei einer gläubigen Familie im Ort Jengra RS (Jakutien). Hierbei sind in der Garage fast alle Geräte und das Auto UAS, Baujahr 2012, verbrannt. Mit dabei waren zwei Motorsägen und ein Akkordeon, welche nicht der Familie gehörten, sondern in der Garage auf ihre Reparatur warteten. Die Eigentümer zeigten Verständnis, sie fordern keine Rückgabe der vernichteten Geräte: „Dennoch verstehen wir es so, dass wir den Verlust erstatten sollten“, so der Vater Pavel. „Nach und nach erstatten wir in kleinen Beträgen, was wir können“. Die erste Frage der 14 Kinder war: „Papa, wie werden wir in den Sommerlager fahren?“. Das Auto diente der Familie für Fahrten zu Gottesdiensten. Es fand aber auch Einsatz im Abholdienst älterer Schwestern aus der Gemeinde. Weitere Aufgaben, aber auch bei der Zubereitung von Brennholz sowohl für das Bethaus als auch für die eigene Familie, als Wassertransporter und auch für Fahrten in den Wald zum Beerensammeln. Das Auto wurde der Großfamilie von der Regierung Jakutiens zur Verfügung gestellt. Die Garage wurde mit den ältesten Söhnen gebaut. Die dafür verwendeten Holzplatten sammelten die Jungen im letzten Sommer eigenhändig. Der Vater tröstet die Kinder, dass Gott für sie vielleicht etwas anderes ersehen werde: „Vielleicht sollten wir etwas einfacher leben. Wir verzagen nicht, denn wir sind alle am Leben. Das Haus hat keinen Schaden erlitten, Not sollten wir ohne Jammern ertragen können. Freunde aus Herjugnri, Mochsogoloch, Jakutsk und Sevastopl haben uns bereits bereitwillig unter die Arme gegriffen. Wir möchten mit dem gerechten Hiob sagen: „Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen. Der Namen des Herrn sei gelobt!““.

In Jesu Liebe verbunden Pavel J.

Liebe Brüder und Schwestern, der Herr segne Euch zu einem jedem guten Werk und öffne Euer Herz und Hand für diese Not.

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