No. 1596

Flutkatastrophe in Swisttal – Familie Spengler

Gerne wollen auch wir den Geschädigten Familien der Flutkatastrophe in Deutschland helfen. Insbesondere unseren Familien mit vielen Kindern. Wir stellen hier die Informationen über die Notsituation der Familie Spengler rein. Die gesamte Spende wird an die Familien weitergeleitet. Sollte mehr Spende als nötig eingehen wird die Spende an andere Familien der Flutkatastrophen gegeben werden.

So lasst uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an allen Gutes tun, besonders aber an den Hausgenossen des Glaubens

Galater 6,10

Ein Brief der der Familie Spengler / Peters:


Liebe Freunde, Verwandte, und Alle, die einfach helfen wollen:

Wir möchten hiermit die Möglichkeit bieten, schnelle und unkomplizierte Hilfe an die Familie von Albert und Evelin Spengler aus Swisttal zu leisten.

Hier kurz die Situation:

Wie bei vielen Menschen in Westdeutschland, ist die 11-köpfige Familie Spengler von den Fluten des rasch ansteigenden Swistbaches überrascht worden. Gott sei Dank wurde die Familie rechtzeitig evakuiert. Allerdings konnte die Familie ihr Hab und Gut nicht mehr rechtzeitig sichern, da das Wasser schnell und plötzlich kam. Das Wasser stieg bis ca. 1 Meter im Erdgeschoss.

Das Haus kann aktuell nicht wieder genutzt werden, der Keller steht noch immer vollständig unter Wasser.

Leider hatte die Familie keine Hausratversicherung.

Die Versicherung hatte damals eine Elementarschadenversicherung mit dem Hinweis auf den angrenzenden Swistbach abgelehnt. Die Höhe des Gesamtschadens ist aktuell nicht absehbar.

Wir, und besonders die Familie Spengler selbst, wären über schnelle und direkte Hilfe dankbar.

LG

Matthias und Sigrid Peters,
Schwager und Schwägerin der Betroffenen.


Update vom 17.07.2021 von Matthias Peters

Liebe Spender und Spenderinnen, wir möchten ein kurzes Update machen:

1. Die Familie ist sehr dankbar und gerührt, wegen der Hilfe, die von so vielen Menschen ankommt. Wir wissen, dass es absolut nicht selbstverständlich, die aktuelle Notsituation hat einfach viele Menschen betroffen, teils in erheblich stärkeren Maße, als die Familie Spengler, die Bilder aus den Medien sind schockierend. Gott vergelte es einem jeden, der in solcher Situation durch Gebet, tatkräftige Arbeit, Verleih/Geschenk von Geräten, Material und Werkzeug, aber selbstverständlich auch Geldspenden hilft.
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2. Das Ausmaß des Schadens wird aktuell deutlicher. Im Prinzip muss der Rohbau vom Keller bis zum Erdgeschoss kernsaniert werden. Unter anderem
– Die Böden müssen herausgerissen und neu verlegt werden.
– Der Estrich ist gerissen und muss erneuert werden.
– Die Bodenheizung muss erneuert werden.
– Die Fenster im Keller sind zerstört und müssen erneuert werden.
– einige weitere Schäden sind noch nicht vollständig abzusehen.
– Albert schätz den Gesamtschaden auf ca. 100000€. Aus diesem Grund setzen wir das Spendenziel hoch.

3. Es gab Anfragen bezüglich Sachspenden: Diese sind grundsätzlich auch willkommen, zur besseren Koordination werde ich die Anfragen an Evelin weiterleiten. Aktuell hat die Familie wenig/keine Lagerungsmöglichkeiten, da die Sanierungsarbeiten im Fokus stehen. Evelin wird sich ggf. Bei euch melden.

4. Es gab auch Anfragen, ob auf einem anderem Weg gespendet werden kann, als auf dieser Plattform. Ich werde versuchen, mit euch einen Weg zu finden, wenn dies euer Wunsch ist. Schreibt mit bitte hier unter „Kontaktieren“ .

5. Es wir mindestens noch ein weiteres Update geben, mit einer kurzen Nachricht der Familie und Fotos. Habt bitte Verständnis, dass sie nicht sofort auf alles reagieren können.

Ganz herzlichen Dank,
Matthias Peters


Update vom 18.07.2021 von Matthias Peters

Liebe Spender und Spenderinnen, an dieser Stelle ein kurzes Update:

1. Danke für jede Hilfe!
Vielen herzlichen Dank, für die Hilfe, die bereits jetzt schon geleistet worden ist. Über 24000€ wurden über diese Seite bereits gespendet, das ist einfach unglaublich. Hinzu kommt, dass auf anderen Wegen mindestens 5000€ gespendet worden ist. Es ist nicht der sprichwörtliche Tropfen Wasser auf den heißen Stein, es ist sehr viel mehr! Es war kaum damit zu rechnen, dass so viel Hilfe kommt.
Es ist auch sehr viel praktische Hilfe gekommen, die mit Geld nicht aufzuwiegen ist: Innerhalb kürzester Zeit konnten Pumpen organisiert werden, der Boden im Erdgeschoss konnte schon beseitigt werde, dazu ca. 1/4 vom Estrich. Letzterer muss im Keller und Erdgeschoss vollständig erneuert werden.
Viele Menschen haben Sachspenden in Form von Möbeln, Kleidung oder Spielzeugen angeboten, auch dafür großen Dank. Aktuell ist der Bedarf durch eure Hilfe gedeckt, bzw. kann diese Form der Hilfe nicht mehr angenommen werden, da einfach die Lagerkapazitäten nicht vorhanden sind. Dazu mehr in Punkt 2.
Es gab auch viele Menschen, die einfach nur im Gebet geholfen habe, oder tröstende Nachrichten geschickt haben, auch dafür danke. Das ist wertvoll. Die Familie ist jetzt einfach nur am „Überleben“, es gibt ohne Ende Arbeit, es wird dauern, bis sie wirklich verarbeiten, was ihnen zugestoßen ist. Mir wurde berichtet, dass eine Person den Verkauf ihrer Immobilie in Lohmar hinausschieben will, damit dir Familie dort temporär unterkommen kann. Leider musste die Familie dieses Angebot aus praktischen Gründen ablehnen, es zeigt aber, wie hilfsbereit viele Menschen sind.

2. Aktuelle Situation und Gebetsanliegen
Aktuell ist das Haus nicht bewohnbar. Die Familie wohnt bei den Eltern in Hennef, das ist aber nur eine kurzfristige Lösung. Albert muss bald wieder arbeiten und auch die Ferien dauern in NRW nur bis zum 17. August. Spätestens dann müssen viele der Kinder wieder an die Schule. Das Haus ist wegen der notwendigen Sanierung (Stand heute) frühestens in 2 Monaten bewohnbar.
Obwohl das Wasser im Keller mittlerweile abgepumpt wurde, strömt immer weiteres nach. Dieses Problem könnte sich durch gute Wetterbedingungen verbessern. Eine aktuelle Gefahr, neben sich verschlechternden Wetterbedingungen, ist jedoch auch die instabile Situation an der Steinbachtalsperre, wo ein Dammbruch nicht ausgeschlossen werden kann. Hier gibt es noch keine Entwarnung.
Ich habe einige Schäden bereits beim letzten Mal erwähnt, hier noch einige kurze Ergänzungen:
Große Teile der Heizung, Sanitäreinrichtung und Elektrizität müssen erneuert werden. Für die Gebäudetrocknung hat sich jemand angeboten, allerdings gibt es gerade die Schwierigkeit, an das Gerät schnell heranzukommen. Dazu müssen, vor allem im Keller, alle Fenster ausgetauscht werden.
Albert hat nebenberuflich viel fotografiert, aber auch ehrenamtlich für christliche Verlage kreativ gearbeitet. Einen Teil seiner Geräte und IT konnte er retten, einige Kameras, Objektive, Festplatten (teile seines Archives!) etc. befanden sich im Keller und standen unter Wasser. -> Gibt es vielleicht Experten unter euch, die sich mit der Rettung von elektronischen Daten auskennen?
Insgesamt ist der Schaden im sechsstelligen Bereich. Trotz eigenem Ersparten und großzügiger Hilfe von euch allen steht die Familie somit vor großen Herausforderungen in nächster Zeit.

3. Sonstiges
Wir sind dankbar, dass wir so viel Anteilnahme und Großherzigkeit von vielen Menschen erleben dürfen. Als Organisator der Spende sehe ich, dass viele christliche Brüder und Schwestern großes leisten. Möge unser Herr Jesus Christus einem jeden seine gute Tat reichlich vergelten.

Details zum Projekt
Land: Germany
Kategorie: distressed
Projektnr.: 1596

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